Lisa Straube: Lisa Straube spricht über ihren größten Schmerz
Zuletzt aktualisiert:
Es ist ein unvorstellbarer Verlust. Der Sohn von Lisa Straube und Furkan Akkaya starb mitten in der Nacht am plötzlichen Kindstod – ein Albtraum, der das Leben der jungen Eltern für immer verändert hat. In der "stern"-Serie "Mein Leben als Mutter" gewährt die Influencerin nun einen tiefen Einblick in ihre Trauer und erklärt, warum sie bis heute nicht die Kraft findet, das Grab ihres Babys zu besuchen.Ein Thema, das viele Eltern aus Angst lieber verdrängen, wird für Lisa Straube, 25, und Furkan "Akka" Akkaya, 26, zur schmerzhaften Realität: der plötzliche Kindstod. Mit nur vier Monaten mussten sie sich von ihrem Nesthäkchen Xavi verabschieden, völlig unvorbereitet. Der dramatische Verlust im Februar 2026 hat ihr Familienleben für immer verändert.Ein Schicksalsschlag, der das Leben von Lisa und Akka für immer veränderteSechs Monate nach dem Tod ihres Sohnes Xavi gewährt Lisa Straube, einen so ehrlichen Einblick in ihre Trauer wie nie zuvor. Für die neue "stern"-Videoserie "Mein Leben als Mutter" spricht die Reality-TV-Teilnehmerin über den Verlust ihres Babys und darüber, warum sie einen Ort bis heute kaum ertragen kann.Unterschiedliche Wege der Trauer"Ich als Mama schaffe es einfach nicht, zu diesem Grab zu gehen", sagt Lisa Straube im Video. Während ihr Ehemann Akka das Grab des gemeinsamen Sohnes regelmäßig besucht, ist der Schmerz für sie noch immer zu überwältigend. Statt Trost zu finden, werde sie dort jedes Mal von der Realität ihres Verlustes eingeholt.Während Furkan Kraft aus den Besuchen am Grab schöpft, meidet die ehemalige "Temptation Island"-Kandidatin das Grab ihres Babys aus Selbstschutz. Die unterschiedlichen Formen der Trauer hätten ihre Beziehung immer wieder auf eine harte Probe gestellt, erzählt die Influencerin. Trotzdem kämpfe das Paar gemeinsam darum, als Familie weiterzumachen, auch für den gemeinsamen Sohn Emilio, 1."Der Körper macht noch das, was er braucht, zum Überleben"In der Serie blickt Lisa Straube auf die ersten Monate nach Xavis Tod zurück und spricht über tiefe Verzweiflung und das Gefühl, nur noch zu funktionieren. "Der Körper macht noch das, was er braucht zum Überleben, aber nicht mehr", beschreibt sie ihren Zustand.Auch an den schlimmsten Tag ihres Lebens erinnert sie sich mit erschütternder Klarheit. Nachdem ihr Mann den leblosen Xavi entdeckt hatte, sei sie mit ihrem Sohn auf den Arm nach draußen gelaufen und habe nur noch geschrien. Szenen, die sie bis heute nicht loslassen, und Schuldgefühle, die sie noch immer erdrücken.Lisa Straube: "Vielleicht war ich nicht gut genug als Mama?""Vielleicht war ich nicht gut genug als Mama?", fragt die 25-Jährige im Video. Mit diesen Worten beschreibt sie eindringlich die quälenden Selbstzweifel, die sie seit dem Tod ihres Sprosses begleiten. Obwohl Ärzt:innen ihr nach der Obduktion versichert hätten, dass sie keinerlei Schuld treffe, kämpft Lisa bis heute mit den Fragen, die viele verwaiste Eltern beschäftigen.Seit dem Verlust ihres Babys lässt Lisa Straube ihre Community immer wieder an ihrem Trauerprozess teilhaben. Mit ihrem Auftritt im "stern" setzt Lisa Straube ihren offenen Umgang mit ihrer Geschichte fort. Ihr bewegendes Geständnis macht deutlich, dass Trauer keinen festen Weg kennt und dass manche Wunden auch Monate später noch genauso schmerzen wie am ersten Tag.Verwendete Quelle: stern.de