Wer eine Wärmepumpe will, sollte sich beeilen
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<figure><img src="https://static.giga.de/e1/fb/a8/7f904728319c160ff436783f76_cmUgMTkyMCADZWI3MDIxMWYzODc=.png" alt=""/><figcaption>(Bildquelle: IMAGO / Robert Poorten / Bearbeitung: GIGA)</figcaption></figure><p>Für manche Hausbesitzer könnte der Heizungstausch bald teurer werden.</p><p>Die Bundesregierung will die Förderung neuer Heizungen ganz neu aufstellen. Einige Zuschüsse sinken, andere steigen. Wer eine <a href="//www.giga.de/themen/waermepumpen/">Wärmepumpe</a> plant, könnte deshalb von einem zeitnahen Austausch mehr profitieren. Andere sollten lieber warten.</p><h2>Heizungsförderung: Zuschüsse sollen teils sinken</h2><p>Nach den Plänen der Bundesregierung werden die maximal förderfähigen Kosten für den <a href="//www.giga.de/tech/heizungsgesetz-diese-9-heizungen-sind-sicher--01KR10K0RPFJBJG94HBNS9HJR5">Heizungstausch</a> gesenkt. <b>Zunächst sollen sie um 2.000 Euro fallen, anschließend ist alle sechs Monate eine weitere Absenkung um 750 Euro vorgesehen</b>. Gleichzeitig soll aber auch der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus schrittweise auslaufen. Auf diese Weise will man die Ausgaben für die Heizungsförderung bis zum Jahr 2030 deutlich reduzieren.</p><p>Insgesamt rechnet die Bundesregierung durch die Kürzungen beim Klimageschwindigkeitsbonus und den niedrigeren förderfähigen Kosten mit Einsparungen von 5,5 Milliarden Euro. Zusätzlich sollen unter anderem der Effizienzbonus für Wärmepumpen sowie der Emissionsminderungszuschlag für Biomasseanlagen entfallen.</p><p>Für Eigentümer bedeutet das vor allem eines: Wer ohnehin den <a href="//www.giga.de/news/einbau-von-waermepumpen-das-chaos-ist-perfekt/">Einbau einer Wärmepumpe</a> oder einer anderen förderfähigen Heizung plant, könnte sich mit einer frühen Entscheidung noch höhere Zuschüsse sichern. Die geplanten Änderungen müssen allerdings zunächst den weiteren parlamentarischen Prozess durchlaufen (Quelle: <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/heizungsfoerderung-regierung-kuerzt-foerderung-fuer-waermepumpen/100238447.html" target="_blank">Handelsblatt</a>).</p><h2>Familien und Geringverdiener sollen profitieren</h2><p>Nicht alle Förderungen fallen kleiner aus. Die Bundesregierung möchte den Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro von bislang 30 auf 40 Prozent anheben. Für Einkommen zwischen 30.000 und 40.000 Euro bleibt der bisherige Bonus bestehen. <b>Zusätzlich ist für Haushalte mit einem Einkommen zwischen 40.000 und 50.000 Euro erstmals ein Förderbonus von 10 Prozent vorgesehen</b>.</p><p>Auch Familien sollen entlastet werden. Geplant ist ein Kinderzuschlag, bei dem pro Haushalt mit mindestens einem minderjährigen Kind einmalig 10.000 Euro vom maßgeblichen Einkommen abgezogen werden.</p>
Quelle: https://www.giga.de/tech/wer-eine-waermepumpe-will-sollte-sich-beeilen--01KWXZJN7W39XNCYX9ERBJ1253